Ansprache des Bürgermeisters Gerhard Reichegger zur Corona-Krise

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die gesundheitlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen, der durch den Corona-Virus hervorgerufenen Pandemie, sind immens.

Alle haben sicherlich große Sorgen, aber gleichzeitig sind wir verpflichtet unseren persönlichen Beitrag zur Eindämmung der Infektionskette zu leisten. Die starke Reduzierung der sozialen Kontakte, ist zusammen mit der strikten Einhaltung von persönlichen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen das oberste Gebot der Stunde.Besuche von besonders gefährdeten Menschen (hohes Alter, chronische Erkrankungen, Vorerkrankungen usw.) sollten Sie komplett vermeiden bzw. auf ein Mindestmaß beschränken.

Weitere Informationen zum Coronavirus und den Möglichkeiten die Weiterverbreitung zu verhindern, halten das Robert-Koch-Institut www.rki.de und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.infektionsschutz.de bereit.

Aktuelle Informationen mit weitreichenden Links erhalten Sie auch auf den Seiten des Landkreises Tuttlingen www.landkreis-tuttlingen.de . Darüber hinaus stellen wir auch die tagesaktuellen Informationen, wie aktuell die Fortschreibung der Corona-Verordnung der Landesregierung für Sie bereit.

Um aktuell wichtige Fragen der Bevölkerung beantworten zu können, hat das Gesundheitsamt des Landratsamtes Tuttlingen eine Service-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet 07461-9269999. Außerhalb der Dienstzeiten können Sie die Nummer 116117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes rund um die Uhr, im Bedarfsfall kontaktieren.

Die Bundesregierung hat in Abstimmung mit allen Landesregierungen und ergänzt durch die Landesregierung Baden-Württemberg zu Beginn der vergangenen Woche eine ganze Reihe von Maßnahmen angeordnet und im Laufe der Woche mehrfach verschärft, die von einer Tragweite sind, die es in dieser Form noch nie in unserem Land gegeben hat.

Nachdem sich laufend neue Erkenntnisse oder auch Fortschreibungen der Verordnung ergeben können, ist es angebracht sich fortlaufend über den aktuellen Stand der Dinge über die o.g. Quellen zu informieren.

Seit dem 17.03.2020 sind nun die Schule und auch alle Kindergärten bis zum 19.04.2020 (Ende der Osterferien) geschlossen. Eine Notbetreuung ist aktuell in der Grundschule eingerichtet. Vor dem Hintergrund so wenig wie möglich Sozialkontakte, zeigte sich kein Bedarf im Kindergarten St. Ulrich und Christkönig bzw. es wurden andere Lösungen gefunden. Die Sekretariate der Schulen bleiben bis auf Weiteres besetzt. Auch die Hausmeister der Schulen und Kindergärten bleiben im Dienst.                           

Darüber hinaus ist das öffentliche Leben auf ein absolutes Mindestmaß reduziert. Mit der Verschärfung der Corona-Verordnung ab dem 22.03.2020 ist ein Verweilen auf öffentlichen Plätzen und im öffentlichen Straßenraum für Gruppen von mehr als 2 Personen nicht gestattet und es ist ein Mindestabstand von 2m, wo immer möglich, einzuhalten.

Für Trauerfeiern / Bestattungen ist eine Beschränkung auf den engsten Familienkreis d.h. maximal 10 Personen vorgenommen worden.

Auch das Rathaus haben wir für den allgemeinen Besuchsverkehr geschlossen. Die Gemeindeverwaltung ist aber weiter für Sie da. In dringenden und unaufschiebbaren
Angelegenheiten sind Termine nach vorheriger Anmeldung per E-Mail oder Telefon möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu den üblichen Geschäftszeiten per Telefon und E-Mail erreichbar.

Um Infektionsketten möglichst zu unterbinden, sind alle öffentlichen Räumlichkeiten der Gemeinde seit der vergangenen Woche bis mind. 19.04.2020 geschlossen.

Nach den aktuellen Erkenntnissen gehören die älteren Mitmenschen zur Risikogruppe. Wir haben deshalb auch in den nächsten Wochen den Besuch von Alters- und sonstigen Jubilaren ausgesetzt.

Abschließend möchte ich Sie eindringlich bitten Ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum einzuschränken. Als Schutz für Sie selbst, aber natürlich auch als Zeichen der Solidarität und des Fremdschutzes. Insbesondere für gefährdete Menschen im hohen Alter oder mit chronischen Erkrankungen bedeutet dies ein Zeichen der Rücksichtnahme und Solidarität. Bieten Sie Älteren oder gesundheitlich vorbelasteten Verwandten oder Nachbarn und Freunden Ihre Unterstützung an bspw. bei Einkäufen oder anderen Erledigungen. Nutzen Sie wenn notwendig auch den Hilfsdienst der Seelsorgeeinheit der Kath. Kirche, welche unter der Telefon Nr. 7230 erreichbar ist.
Tragen Sie konkret dazu bei, dass die weitere Ausbreitung des Virus verlangsamt wird und damit die Kapazität unseres medizinischen Systems nicht über die Kapazitätsgrenze beansprucht wird.

Bitte berücksichtigen Sie, dass wir uns in einem sehr dynamischen Prozess befinden, den es täglich neu zu bewerten gilt. Wir stehen hierzu in ständigem Kontakt mit allen Behörden (unter anderem Landratsamt, Gesundheitsamt), um bei Bedarf schnell und angemessen reagieren zu können.

Denken Sie vielleicht aber auch manchmal an ein Dankeschön gegenüber allen, die in diesen Tagen ganz besonders gefordert sind und unsere Infrastruktur aufrechterhalten, wie das medizinische Personal, Krankenschwestern und Pflegerinnen und Pfleger, Einsatzkräfte und Krisenstäbe, aber auch die Verkäufer/innen bei Metzger, Bäcker und Lebensmittelhandel, die LKW-Fahrer, die für die Versorgung jeden Tag im Einsatz sind.
Wie hat Bundespräsident Frank Walter Steinmeier genannt „Wir werden das Virus besiegen“. Dafür braucht es uns alle und dafür ist es auch notwendig, dass alle vernünftig sind. Verzichten Sie auf private Feiern und zeigen Sie Verantwortung und Vernunft für die Gemeinschaft.

Alles Gute, geben Sie auf einander acht und bleiben Sie gesund.

Ihr

Gerhard Reichegger

Bürgermeister

 

Schlossberghalle: Gemeinde Egesheim

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Herzlich Willkommen in Wehingen
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Schlossberghalle

Schlossberghalle

Die neue Festhalle bildet seit ihrer Einweihung im Januar 2017 einen neuen gesellschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der Gemeinde Wehingen. Sie steht unter anderem für Sitzungen, Hochzeiten, Geburtstage und Kulturveranstaltungen zur Verfügung und kann auch von Vereinen und Schulen genutzt werden. Neben dem Hauptraum (inkl. Foyer), der für ca. 700 Personen Platz bietet, kann separat der kleine Saal mit Foyer  für ca. 120 Personen gemietet werden.

Kurz und knapp die Daten und Fakten des Neubaus:

  • 04. Dezember 2009 - Bürgerversammlung
    In der Bürgerversammlung wurden die möglichen Standorte für die neue Festhalle bekanntgegeben. Es standen der Bereich Schlossbergschule und das Grundstück Wörthstraße 33 zur Auswahl.
  • 11.04.2011
    Standortbeschluss in der Gemeinderatssitzung für die Wörthstraße 33.
  • 14.12.2012 - Europaweite Ausschreibung
    176 Architekturbüros hatten sich beworben. Hiervon wurden 25 vom Preisgericht ausgewählt bzw. ausgelost. Durch ein anonymes Verfahren wurde Architekturbüro Muffler, Tuttlingen ausgewählt und mit Gemeinderatsbeschluss 18.02.2013 ans Architekturbüro vergeben. Verschiedene Ausschüsse wurden gegründet (Bauausschuss, Kultur- und Veranstaltungsausschuss, Finanzausschuss).
  • 30.04.2014
    Baugenehmigung vom Landratsamt erteilt.
  • 22.09.2014
    Spatenstich
  • 23.10.2015
    Richtfest
  • 07.03.2016
    Namensgebung - 40 Vorschläge gingen von der Bevölkerung ein. Gemeinderat entschied sich für den Namen „Schlossberghalle“.
  • 14./15.01.2017
    Einweihung der „Schlossberghalle“.
  • Baukosten 6,5 Mio. Euro

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